28. April 2015


Flüchtlinge

Stadt Passau muss Leistungen streichen

Die bayerische Regierung übernimmt keine finanzielle Hilfe für die wachsende Zahl von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in der Stadt Passau. Nun sieht sich die Stadtverwaltung gezwungen freiwillige Leistungen zu kürzen. So wurde zum Beispiel das Passauer Kinderfest, das Kindertheater und der Einsatz des Spielmobils in den Ferien bereits abgesagt, bestätigt Pressesprecherin Karin Schmeller auf TRP1-Nachfrage. Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) schrieb in einem Brandbrief an Bayerns Sozialministerin Emilia Müller (CSU), dass Passau 2014 etwa 700.000 Euro aufgewendet und dafür lediglich 17.000 Euro vom Freistaat bekommen habe. Für dieses Jahr rechne man mit Kosten bis zu zwei Millionen Euro. Ministerin Müller wiederum sehe die Unterstützung der Kommunen als vorbildlich.



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