15. Mai 2017


Katastrophen und Unfall

Strafe für Unfallgaffer

Am vergangenen Freitag verkündete der Bundesrat, dass Gaffern an Unfallstellen künftig härtere Strafen drohen. Demnach dürfen sich schaulustige Personen auf hohe Bußgelder oder Freiheitsentzug von bis zu einem Jahr einstellen. Grund für dieses Gesetz ist, dass in der jüngsten Vergangenheit immer öfter Schaulustige die Polizei- und Rettungskräfte bei ihren Einsätzen behindert und somit Menschenleben aufs Spiel gesetzt haben. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt die Entscheidung des Bundesrats. „Dort, wo die Vernunft versagt, helfen offenbar nur Strafen“, so der Innenminister wörtlich. Eine weitere Gefahr besteht für die anderen Verkehrsteilnehmer darin, dass die Gaffer für Fotos und Videos oft unachtsam auf die Fahrbahn laufen. Als weitere Maßnahme werden derzeit zusätzlich Sichtschutzwände getestet.



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