2. November 2016


Religion und Ethik

Totengedenken an Allerheiligen und Allerseelen

Während auf den Friedhöfen an Allerheiligen viele Hinterbliebene die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen besuchten, herrschte am Allerseelentag, den 2. November meist Grabsruhe auf den Gottesäckern. Das Hochfest Allerheiligen ist eigentlich nach katholischem Verständnis das Gedenken an alle Heiligen. Bereits im 8. Jahrhundert wurde deses Fest in England und Irland gefeiert. Papst Gregor der IV. legte diesen Tag im Jahr 835 auf den 1. November. Der Allerseelentag am 2. November ist der Gedenktag aller verstorbenen Gläubigen. Herausgebildet hat sich aber, dass bereits an Allerheiligen der Verstorbenen auf den Friedehöfen gedacht wird. Dazu werden die Gräber der Verstorbenen aufgesucht und der Priester segnet diese im Rahmen einer kleinen Feier. Allerheiligen ist in den katholisch geprägten Ländern Europas ein gesetzlicher Feiertag. Bei uns ist dies in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein -Westfalen, Saarland und Rheinland Pfalz ebenfalls der Fall. Zugleich ist Allerheiligen einer der wenigen Tage im Jahr der die oft weit entfernt wohnenden Familienangehörigen zum Gedenken an ihre Angehörigen zusammen führt.



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