1. Oktober 2018


Simbach am Inn

Üben für den Ernstfall – Katastrophenschutzübung in Simbach am Inn

Um im Ernstfall die Bevölkerung schnell und direkt erreichen zu können, hat die Katastrophenschutzbehörde am Landratsamt Rottal-Inn in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren aus Julbach, Kirchberg/Eggenfelden, Kirchdorf, Massing, Simbach, Thanndorf, Untertattenbach und Unterzeitlarn eine Übung durchgeführt.
Nicht nur bei einer Überflutung wie im Jahr 2016, auch in anderen Gefahrensituationen, kann eine schnelle Warnung der Bewohner äußerst wichtig sein. Der Test der Sirenen und Lautsprecherdurchsagen bringt unter anderem Informationen über den Stand der eigenen Technik. Außerdem kann herausgefunden werden, welche Standorte für eine Durchsage geeignet sind, um möglichst viele Menschen zu erreichen.
Die Rückmeldeformulare können im Simbacher Rathaus oder im Landratsamt abgegeben werden. Von den beteiligten Feuerwehren wurde direkt im Anschluss eine Nachbesprechung durchgeführt. So wurde bereits von den Teilnehmern festgestellt, dass die Durchsagen aus den einzelnen Fahrzeugen mit einem gewissen Abstand zueinander abgespielt werden müssen. Außerdem gäbe es Sprachbarrieren zu berücksichtigen. Sieben Einsatzfahrzeuge waren auf insgesamt acht verschiedenen Routen mit ihren mobilen Sirenen- und Lautsprecheranlagen in der Innenstadt unterwegs. In den nächsten Jahren sollen weitere Übungen in anderen Stadtteilen folgen.
Mehrere Tausend Rückmeldezettel wurden im Vorfeld in der Bevölkerung verteilt. Die Vertreter der Katastrophenschutzbehörde hoffen nun auf viel Feedback.
Dass die Katastrophenschutzübung gerade in Simbach durchgeführt wurde, war selbstverständlich ganz bewusst ausgewählt.
Eine genaue Analyse der Übung ist erst nach der Auswertung der abgegebenen Fragebögen möglich. Dann können gegebenenfalls Änderungen vorgenommen werden um eine schnelle Warnung im Bedarfsfall zu gewährleisten – denn das kann im Ernstfall sogar Leben retten.



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