15. Mai 2015


Katastrophen und Unfall

Unfall Rotthalmünster

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich an Christi Himmelfahrt in Rotthalmünster. Ein Milchtransporter was samt Anhänger von der Straße abgekommen und in ein Haus geprallt. Die Rettungskräfte arbeiteten eine Stunde lang um den Fahrer aus dem seitlich gekippten Führerhaus zu befreien. Helmut Degenhart war vor Ort.

Den Ersthelfern von Feuerwehr und BRK bot sich ein chaotisches Bild. Teilweise unter Bäumen und Sträuchern verdeckt, lag ein seitlich gekipptes Milchfahrzeug samt Anhänger an einer Hauswand. Der LKW hatte war vorher durch einen Garten geschleudert und dabei ein Gartenhaus wegrasiert. Ein Mann entging nur knapp dem Unglück.

Die Feuerwehrkräfte mussten den LKW mit Drahtseilen und Spanngurten sichern damit das Führerhaus nicht weiter kippte. Erst dann konnten sie mit der Befreiung des eingeklemmten Fahrers beginnen.

Die Rettungskräfte benötigten eine Stunde um den schwer eingeklemmten Fahrer aus seinem Führerhaus zu befreien.

Nach einer Stunde war es geschafft. Der verletzte Fahrer konnte aus seinem Führerhaus befreit werden. Auch Dank eines besonderen Einsatzfahrzeuges das bei der Pockinger Feuerwehr stationiert ist.

Erst nachdem der Fahrer gerettet war, konnten die Einsatzkräfte daran gehen, den LKW zu bergen. Mit schweren Kränen war dies nach Stunden gelungen. Warum der Fahrer mit seinem LKW Gespann gerade aus und direkt über die vorfahrtsberechtigte Hauptstraße und von dort gegen die Hauswand fuhr konnte noch nicht endgültig geklärt werden. Der Fahrer gibt an, er habe Probleme mit dem Tempomat gehabt. Der Tank des Anhängers war leer, der Tank der Zugmaschine war mit Milch gefüllt. Der Sachschaden dürfte im sechsstelligen Bereich liegen.



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