29. Dezember 2015


Wirtschaft und Arbeit

Unnötige Belastung durch Mindestlohn

Laut Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller hat der vor einem Jahr eingeführte Mindestlohn die Wirtschaft unnötig belastet. Zwar stehe sie nach wie vor zum Mindestlohn, fordere aber vom Bund erneut eine deutliche Entschlackung bei der Umsetzung. Aktuell hat Bayern mit 3,3 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote aller Bundesländer. Diese dürfe nicht durch überzogene Bürokratie und Misstrauen gegenüber den Unternehmen aufs Spiel gesetzt werden, so Emilia Müller. Die Hauptprobleme beim Mindestlohn lägen in erster Linie bei den Dokumentationspflichten und der Auftraggeberhaftung. An dieser Problematik habe auch die zum 1. August 2015 in Kraft getretene Nachbesserung nur wenig geändert.



Oben