4. Juli 2018


Eggenfelden

Urteil im Mordprozess

Der 48-jährige Asylbewerber, der im September 2017 seinen Mitbewohner entmannte, wurde von den Vertretern der Großen Strafkammer des Landgerichts Eggenfelden schuldig gesprochen. Der Kasache wird auf unbestimmte Zeit in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Dem Mann wurde vorgeworfen, mit einem Pflasterstein auf den Kopf des Opfers eingeschlagen, ihn anschließend gefesselt und ihm schließlich den Penis abgeschnitten zu haben. Das Opfer verstarb an den schweren Verletzungen. Im Laufe des Prozesses legte der Beschuldigte ein Teilgeständnis ab, in dem er erklärte, seinen Mitbewohner nicht vorsätzlich getötet zu haben. Laut dem Plädoyer der Staatsanwaltschaft leide der Täter unter einer Art der Schizophrenie, die ärztlich bescheinigt wurde.



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