10. Oktober 2014


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Verdacht

Christian Flisek, SPD-Obmann im NSA-Untersuchungsausschuss, soll laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung gegenüber Journalisten aus geheimen Akten zitiert haben. Gegenüber TRP1 sagte der Passauer Politiker, dass an diesen Anschuldigungen in keinster Weise etwas dran sei. In seinem Pressegespräch am Mittwoch habe er wie üblich Bewertungen zu den bisherigen Erkenntnissen abgegeben. Unter anderem auch eine Einschätzung zu einem sehr detaillierten Artikel der Süddeutschen zur Spähoperation „Eikonal“. Ein Onlinejournalist habe daraufhin geschrieben, dass sich Flisek auf geheime Akten bezogen hätte. Das habe entsprechende Wellen geschlagen und dazu geführt, dass der Ausschuss nun über den allgemeinen Umgang mit der Geheimhaltung diskutierte. Im übrigen solle auch das Verhalten des Union-Obmanns Kiesewetter geprüft werden.



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