2. April 2014


Politik

Versorgung im Alter

Nach den Kommunalwahlen in Bayern gibt es in vielen Städten und Gemeinden neue Bürgermeister. Ob ihre abgewählten Vorgänger einen Anspruch auf Versorgung haben, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. War ein hauptberuflicher Bürgermeister mindestens 10 Jahre im Amt, hat er Versorgungsansprüche. Wird er abgewählt, erhält er sofort Pension. Tritt er nicht mehr zu Wahl an, kann der Gemeinderat entscheiden, dass die Zahlungen bis zum Rentenalter hinausgezögert werden. Die Höhe der Versorgung hängt vom letzten Gehalt und der Anzahl der Amtsjahre ab.

Ein ehrenamtlicher Bürgermeister hat ab der ersten Amtszeit Anspruch auf einen Pflichtehrensold. Die Zahlungen sind abhängig von der zuletzt bezogenen Entschädigung und staffeln sich nach Jahren.



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