16. Juli 2015


wichtig

Wichtiger Wirtschaftsfaktor

Viele Autofahrer sind sich dessen gar nicht bewusst – in den allermeisten Fahrzeugen, die auf Deutschlands Straßen unterwegs sind, steckt Technik von ZF. Seit 1946 gehört auch der Standort Passau zur Erfolgsgeschichte des Unternehmens. In der Region ist es einer der bedeutendsten, wenn nicht der bedeutendste Arbeitgeber. Passaus Landrat Franz Meyer habe einmal gesagt, wenn die ZF Schnupfen hat, hat die Region Grippe, so ZF-Pressepsrecher Gernot Hein. 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den Standorten Passau und Thyrnau beschäftigt. Laut Gernot Hein wird ein Sechstel der Wirtschaftskraft in der Region von der ZF getragen. Außerdem sei das Unternehmen ein interessanter Ausbildungsbetrieb. Aus 400 bis 500 Bewerbern könnten jährlich die neuen Lehrlinge ausgesucht werden.

Rund 3.500 Lehrlinge haben bisher eine Ausbildung bei ZF in Passau absolviert. Auch wenn viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, geeignete Auszubildende zu finden – die ZF hat damit keine Probleme.

In den 100 Jahren seines Bestehens hat sich das Unternehmen gewandelt. Vom einstigen Zahnradhersteller zu einem international agierenden Technologiekonzern. Allein der Standort Passau machte 2014 einen Umsatz von 1,16 Milliarden Euro. Damit die Erfolgsgeschichte von der „Liebe zum Getriebe“ weiter geschrieben werden kann, gilt für die ZF: Stillstand ist Rückschritt. Deshalb investiert das Unternehmen in die Zukunft. Durch gezielte Investitionen wurden neue Standbeine in Technologiebereichen geschaffen, die bisher noch nicht abgedeckt wurden.

Stadt und Landkreis Passau kann das nur Recht sein – denn im Umkehrschluss bedeutet die Einschätzung des Passauer Landrats schließlich: ist die ZF gesund, geht es auch der Region gut.

 



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