23. April 2018


Umwelt und Natur

Wiederaufforstung und Wegebau

Rund 8 Monate nach dem Jahrhundertsturm Kolle liegt der forstliche Schwerpunkt in den Schadensgemeinden Neureichenau, Jandelsbrunn und Waldkirchen auf der Wiederbewaldung, dem forstlichen Wegebau und der Eindämmung des Borkenkäfers. Das teilten die Vertreter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Regen/Waldkirchen mit. Eine Nebenfolge des Sturmereignisses bestehe vor allem darin, dass das Wurzelwerk der noch stehenden Bäume durch die Schubkräfte geschädigt wurde und sich erst regenerieren muss. Die Wasserversorgung der Fichten sei dadurch gestört. Diese Bäume können dem Borkenkäfer leichter zum Opfer fallen. Eine regelmäßige Kontrolle der Bestände sei daher notwendig. Die unmittelbaren Sturmschäden in den von Kolle verwüsteten Wäldern seien dank des Förderprogramms des Freistaats Bayern bis auf einige Flächen weitestgehend aufgearbeitet. Annähernd 1.900 Hektar an Waldflächen wurden durch den Sturm im südlichen Landkreis Freyung-Grafenau geschädigt.



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