3. April 2017


Bildung

Zeno – Der Therapieroboter für autistische Kinder

Das ist er nun – Zeno. Ein kleiner Roboter, der auf die Gesichtsausdrücke und die Stimmlage seines Gegenübers reagiert. Der auf die Emotionen eingeht und interagiert. Der kleine Roboter wurde dazu geschaffen, bei der Therapie von autistischen Kindern zu helfen. Die Universität Passau war an seiner Entwicklung maßgeblich beteiligt.
Zeno entstand aus dem EU-Forschungsprojekt DE-ENIGMA. Dabei entwickelten mehrere europäische Institutionen gemeinsam den sprechenden Roboter.
Der etwa 60 cm große Roboter verfügt über einen beweglichen Körper. Er kann gehen und sogar tanzen. Aktuell ist Zeno in der Lage die Emotionen seines Gegenübers mit einer Genauigkeit von 70 Prozent zu erkennen. Die sechs Grundemotionen wie Wut, Freude oder Überraschung beherrscht der kleine Roboter. Die Technik hinter Zeno setzt sich aus zwei Teilen zusammen.
Die meisten Menschen sehen den technologischen Fortschritt kritisch. Sie befürchten, die Künstliche Intelligenz und Digitalisierung die Bewusstseinsindustrie verändern. Doch Shahin Amiriparian versucht, sie zu beruhigen.
Welche Fortschritte die Forschung an dem kleinen Roboter noch erzielt, ist aktuell noch nicht absehbar. Gewiss ist, dass das Projekt noch bis März 2019 weitergeführt werden kann.



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